Mineralien im Trinkwasser I

Wann immer man sich mit dem Thema Trinkwasser auseinander setzt, stößt man irgendwann auf die Frage, ob Mineralien im Wasser nun gesund sind oder nicht, bzw. ob man diese mit dem Wasser zu sich genommen überhaupt verwerten kann.
Aber was sind Mineralstoffe denn überhaupt?  Laut allgemeiner Definition sind Mineralstoffe lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, welche unser Körper selbst nicht herstellen kann und deshalb über die Nahrung zugeführt werden muss.  Allerdings wird eben genau in diesem Zusammenhang davon gesprochen,  dass Wasser welches  durch Reinigung unter anderem auch von Mineralien befreit wird, ungesund, ja sogar giftig sein soll.
Logischerweise müßte man dann aber annehmen, dass alle Bewohner der USA schon verstorben sind oder zumindest im Sterben liegen, denn gerade in der USA hat die Reinigung von Wasser einen sehr hohen Stellenwert und eine Filtration bei der auch Mineralien im feinsten Molekularfilter hängen bleiben, gehören in jeden Haushalt.
Die dort lebenden Ärzte meinen hierzu, dass Wasser niemals ein Träger für die Mineralien ist, die für uns so wichtig sind.  Vielleicht sollten wir mal den Gehalt an Mineralien in Mineralwässer mit unserem Mineralbedarf am Tag vergleichen und schauen,  inwiefern sich die Werte abdecken.
Desweiteren wird behauptet, dass sich  Wasser und Mineralien schlecht binden können, da  “ihre gegenseitigen Proportionen in sich völlig zufällig sind.”
Dies sind natürlich alles Aussagen die von Wissenschaftlern und/oder Ärzten gemacht worden sind und ich muss gestehen, dass ich in meinem Leben noch kein einziges Wassermolekül gesehen habe,  geschweige denn fragen konnte, wie es sich denn nun mit den Clustern und den Mineralien im Einzelnen verhält ;-)
Doch auch in diesem Fall kommt mir die Logik zu Hilfe und zwar in Form einer Frage, die ich in einem der vielen Artikel über Wasser und Mineralien gefunden habe.  Da stand nämlich: ” Wir fragen uns also, wieso die Eskimos noch leben? Sie trinken doch ein Destillat vom Beginn bis zum Ende ihres Lebens.  In ihrem Eis gibt es keine Mineralien.”

Aha, eine Ansicht die eine Überlegung wert ist.
Und was ist mit den Mineralien im Wasser?  Es heißt, dass diese in nicht gelöster Forn vorliegen, so als ob (in Vergrößerung) Kieselsteine im Wasser rum schwimmen.  Kommen diese “Kieselsteine” in unseren Körper, nutzen ihm diese überhaupt nichts, da er sie in dieser Form nicht verwerten kann.
Da unser Körper so konzipiert ist, dass er Pflanzen braucht, kann er auch die organischen Mineralien aus den Pflanzen für sich nutzen.  Der pflanzliche Stoffwechsel ist in der Lage, mit den Wurzeln die “unbelebten” Mineralien aus dem Erdboden heraus zu saugen und daraus lebendige, organische und mikrofeine Mineral-Elemente herzustellen, die wir dann in reinster Form zu uns nehmen können.
! Je höher der Wasseranteil einer Pflanze ist, um so höher ist der gelöste Anteil der Mineralstoffe !

Und was ist mit den Fleischfressern? Nix Pflanzen die gefressen werden.
Nun, die Fleischfresser fressen Pflanzenfresser. Und was davon nehmen sie zuerst und am allerliebsten zu sich? Ja, den Magen samt Inhalt und die Innereien.  Ich kenne das aus der Ernährung für Hunde und Katzen.  Genau diese Teile sind bei den Fleischfressern sehr beliebt, eben aufgrund der nahrhaften Stoffe.

Dennoch gehen die Meinungen bezüglich Mineralien im Wasser – verwertbar oder nicht – weiterhin auseinander.



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