Trinkwasser I

Wie viel wissen wir über unser Wasser? Über die Flüssigkeit die in unserem Körper zu 70 oder 90 % (je nach Forschungsbericht) vorhanden ist. Die Oberfläche unseres wunderschönen Planeten ist zum größten Teil mit Wasser bedeckt.
Ohne Wasser gäbe es kein Leben auf dieser Welt, zumindest nicht in dieser Vielfalt und Menge.
Wasser transportiert Sauerstoff, Nährstoffe und Vitamine. Es löst Schadstoffe im Körper, nimmt diese auf und transportiert sie aus dem Körper wieder raus.

Dr. Alexis Carrel (1873 – 1944) erhielt den Nobelpreis für Medizin dafür, dass er nachweisen konnte, dass  Zellen unsterblich sind:
“Die Zelle ist unsterblich. Es ist bloß die Flüßigkeit, in der sie schwimmt, die degeneriert. Wenn man diese Flüßigkeit in Abständen erneuert und den Zellen die nötige Nahrung gibt, so wird der Puls des Lebens nach allem was uns bisher bekannt ist, ewig schlagen.”
Und Prof. Huchard äußerte, dass Wasser im Körper durch das wirkt was es mitnimmt und nicht durch das was es mitbringt.

Aha, dann wäre es doch wichtig zu beachten, was und ob unser Trinkwasser schon irgendetwas mit sich führt, bevor es aus unserem Wasserhahn heraus kommt und ins Glas rinnt. Und ja, auch wenn das Wasser vorher durch die Klär- und Reinigungsanlage fließt, führt es dennoch Tenside aus Waschmitteln mit sich. Oder Kupfer und Blei aus Rohrleitungen, Nitrate und Phosphate aus der intensiven Landwirtschaft, Pestizide aus Pflanzenschutzmitteln oder Medikamentenrückstände und Hormone aus Arzneimitteln.

Aber dafür gibt es doch die Festlegung von Grenzwerten und die legen sicherlich fest, dass nichts in unserem Wasser drin sein soll, das schädlich für uns sein könnte.
Taj, das mit den Grenzwerten ist so eine Sache.  Lest selbst, was die anerkannte Definition von Grenzwerten ist:
“Das Verfahren der Festlegung von Grenzwerten ist ebenso umstritten wie viele Grenzwerte selbst, da z.B. Wissenschaftler unterschiedliche Einschätzungen der Schädlichkeit bestimmter Schadstoffe haben und Grenzwerte politisch ausgehandelte Kompromisse darstellen, zwischen ökologisch und gesundheitlich (toxikologisch) Gebotenem I, technisch Möglichem, finanziell Tragbarem, wirtschaftlich und politisch (auch international) Vertretbarem.”



Comments are closed.