Neues vom Zwitschern

Nun hatte ich glücklicherweise gestern mal wieder die Gelegenheit, ein längeres Gespräch mit meinem Söhnchen zu haben. Meinem ältesten Söhnchen, der Webdesigner ist und sich im Netz bestens auskennt.  Unter anderem haben wir uns selbstverständlich über Twitter unterhalten, denn ich gehöre zu den Müttern die sich gerne von den Neuheiten der Jugend anstecken lassen, und damit immer wieder was Neues erleben.
Und Twitter gehört da selbstverständlich dazu.  Ich war am Anfang etwas skeptisch diesem Programm gegenüber. Nicht weil ich es nicht gut fand, sondern weil mir nicht ganz klar war, welchen Nutzen ich daraus ziehen konnte.  Sinn und Nutzen aber sind mir bei Neuheiten äußerst wichtig, aber ehrlich gesagt auch bei allem anderen.
Ich habe einige Kommentare zu diesem Thema gelesen, aber leider musste ich feststellen, dass die meisten sich mit der Computersprache oder dessen Inhalt bestens auskennen.   Da ist dann die Rede davon “dass Twitter über ein API verfügt”, Flickr.com, 4DW, Twitpic usw.
API ist laut Wikipedia ” Eine Programmierschnittstelle ist eine Schnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Oft wird dafür die Abkürzung API (für engl. application programming interface, deutsch: „Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung“) verwendet. Im Gegensatz zu einer Binärschnittstelle (ABI) definiert eine API nur die Verwendung der Schnittstellen auf Quelltextebene.”  Aha, alles klar.

Flickr (Nomen von englisch to flick through something, „etwas durchblättern“, also etwa „Vorrichtung zum Durchblättern“ bzw. „Durchblätterer“ oder von englisch to flicker, „flimmern“) ist ein kommerzielles Web-Dienstleistungsportal mit Community-Elementen, das es Benutzern erlaubt, digitale und digitalisierte Bilder mit Kommentaren und Notizen auf die Website und so anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Neben dem herkömmlichen Hochladen über die Website können die Bilder auch per E-Mail oder vom Fotohandy aus übertragen werden und später von anderen Webauftritten aus verlinkt werden.

4DW

Ein informelles Netz von Journalisten. Wir tauschen uns über neue Medien, multimediale Projekte, Anwendungen und Darstellungsformen im Internet aus. Unser Ziel: schneller, glaubwürdiger Journalismus der mit innovativen Umsetzungen überzeugt und umfassend informiert.

Obwohl Twitter ganz einfach klingt, ist es das doch nicht.  Nach außen hin schon, aber wenn versuchen würde, festzustellen, was alles dahinter steckt, verliert man schnell die Lust.   Aber mich interessiert das ja nicht.  Meine Frage zielte ja nach dem eigenen Nutzen und bin ich die Einzige die dieses System nutzt, aber kaum ahnung davon hat.
Twitter hat wie alles andere auch, seine Vor- und Nachteile.  Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Man ist auf eine sehr schnelle und vorallem kostenlose Art und Weise mit anderen verbunden. Der Mench wir immer durchsichtiger und bringt sich mehr und mehr ins tägliche Geschehen, um dieses dann sofort der Welt mitzuteilen.  Eine Tätigkeit die selbstverständlich den Journalisten ein Dorn im Auge ist.  Wo vorher noch die Schnelligkeit und Voraussicht eines Journalisten absolute Priorität für dessen Erfolg hatte, kommen ihm heute die Menschen zuvor, die das Geschehen live miterleben. Sei es als Teilhaber oder Beobachter.  Bevor auch nur ein Zeitungsfritze auftaucht, können schon die ersten Bilder eines spektakulären Geschehens um die Welt gehen und alle können es mehr oder wenige hautnah miterleben.

Der Nachteil daran ist, dass Gerüchte sich ebenso schnell verbreiten und eine Panik verursachen können, die ihresgleichen sucht.  Ich denke da an die Börse. Möchte man Einfluss auf die Aktien haben, so streut man ein Gerücht unter die Menschen. Diese werden womöglich verunsichert und reagieren dementsprechend.  Wer kann schon feststellen was denn nun der Wahrheit entspricht und was nicht.

Also Twittern ist ok, solange man sich nicht von den 140 Zeichen der anderen dermaßen stark beeinflussen läßt, dass man hin und her schwankt wie eine Nussschale im Pazifik.

Bildquelle: Google/Bilder



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